Sony Vaio X Serie
Bis vor einiger Zeit waren Notebooks noch das Nonplusultra. Kleine, kompakte Rechner, die man überall mit hin nehmen konnte. Schnee von gestern! Heute schließen Netbooks die Lücke zwischen Internet-fähigen Handys und den PCs. Kleine, leichte, komprimierte Rechner, die insbesondere dem Internetsurfer, der gerne abseits des Büros oder des Arbeitszimmers im Netz surft, viel Spaß bringen. Die Programme, die der Normaluser unterwegs benötigt, laufen einwandfrei. Sogar Grafikprogramme wie Fotobuch Software oder Bildbearbeitung lassen sich nutzen. Ohne Kabel, ohne WLan – einfach nur mit einem USB-Stick, den man sich beim Anbieter seiner Wahl besorgt.
So manchen Hersteller wurmte es vermutlich, dass die Netbooks leichter, kleiner und sehr viel kompakter als die Notebooks sind. So hat sich Sony Gedanken darüber gemacht, wie man die einst revolutionären Notebooks in das Format eines Netbooks bekommt. Et voila. Mit dem Vaio X Serie scheint Sony dieser Coup durchaus gelungen. Zumindest auf den ersten Blick. Das Notebook kommt mit einem Gehäuse von gerade einmal 1,3 cm daher. Äußerst schmal und schlank also. Dies macht sich dann auch beim Gewicht bemerkbar. Denn mit einem Gewicht von gerade einmal 800 Gramm hat man das Gefühl, fast nichts mehr in der Hand zu haben. Selbst so manches Handy kann sich hinter diesem Gewicht verstecken, so leicht ist dieses Notebook. Die Technik, mit dem es ausgestattet ist, gleicht dem eines Netbooks. Und das ist genau die Krucks. Denn, obwohl das Sony Vaio X Serie so tut, als sei es ein Netbook, kostet es doch weit mehr. Hinzu kommt, dass gerade das Gehäuse einen sehr zerbrechlichen Eindruck macht. Man möchte sich nicht vorstellen, was passiert, wenn einem mal das zarte Notebook aus den Händen gleitet und zu Boden fällt. Wahrscheinlich gehen dann gerade 1.300 Dollar mal eben den Bach runter. Denn genau für diesen stolzen Preis bietet Sony das Vaio X Serie im Handel an.