Wecker Emily
Mit schöner Regelmäßigkeit rappelt morgens der Wecker und reißt dich aus dem wohlverdienten Schlaf. Die Welt kann ja so grausam sein. Aber vielleicht hast du dich am Abend zuvor, als du die Weckzeit eingestellt hast, ja vertan und eigentlich musst du noch gar nicht aufstehen.
Kann doch mal passieren, hoffst du inständig. Ein Blick auf die Uhrzeit könnte Aufschluss darüber geben, ob du aufstehen musst oder noch ein bisschen vor dich hinschlummern kannst. Doch die Uhrzeit erkennst du auf deinem Wecker gar nicht, weil du ja im Bett liegst. Und den Kopf anheben, um zu gucken, kommt überhaupt nicht in Frage. Ein Dilemma. Wahrscheinlich sind dem Designer Greg Wolos genau solche Gedanken jeden Morgen durch den Kopf gegangen. Denn er erfand den Wecker, den man auch im Liegen bequem ablesen kann, ohne sich auch nur allzu viel bewegen zu müssen. Herausgekommen ist „Emily“. Emily ist so einfach wie genial – oder besser: die Idee, die hinter dem hübschen kleinen Wecker steckt. Der Wecker wird nämlich an der Wand angebracht. Entsprechend ist das Display, das die Uhrzeit anzeigt, angeordnet. Schaut man sitzend oder stehend auf das Display, erkennt man lediglich Hieroglyphen. Liegt man aber, kann man exakt die Uhrzeit ablesen. Brillant. Du kannst also bequem im Bett liegen bleiben, brauchst lediglich deinen Kopf ein wenig hin zu Emily bewegen und kannst so völlig easy sehen, ob deine Theorie mit der falschen Weckereingabe stimmt oder nicht. Vermutlich wirst du jetzt trotzdem aufstehen müssen. Aber immerhin musstest du dich dafür nicht aus der Waagerechten wegbewegen. Eine hübsche kleine Erfindung, die das Aufstehen gerade für Morgenmuffel revolutionieren kann.